Trockene Augen gehören nach dem Augenlasern zu den häufigsten Begleiterscheinungen. Sie sind in den meisten Fällen unproblematisch, können aber unangenehm sein. Deshalb stellen sich viele Patientinnen und Patienten die Frage, wie lange trockene Augen nach dem Augenlasern anhalten, was man dagegen tun kann und ab wann man sich an einen Arzt wenden sollte. Wir klären diese Fragen nachfolgend ausführlich.

Augenlasern und trockene Augen – alles Wichtige auf einen Blick

  • Augentrockenheit ist eine typische Begleiterscheinung nach dem Augenlasern.
  • Normalerweise bildet sie sich binnen weniger Wochen/Monate zurück.
  • Die ärztlich verordneten Tropfen sind wichtiger Bestandteil der Nachsorge.
  • Der individuelle Tropfplan ist zu berücksichtigen und einzuhalten.
  • Bei anhaltenden oder sich verschlechternden Beschwerden sollte ein Arzt konsultiert werden.
  • Trockene Augen vor der OP müssen ärztlich untersucht und ggf. vor dem Lasern behandelt werden.

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Warum können nach dem Augenlasern trockene Augen auftreten?

Beim Augenlasern wird die Augenoberfläche mithilfe eines Lasers behandelt, wobei es zu vorübergehenden Beeinträchtigungen der Nervenfasern in der Hornhaut kommen kann. Diese sind unter anderem an der Regulation des Tränenfilms beteiligt. Zusätzlich kann es zu einer Destabilisierung des Tränenfilms kommen. In der Folge wird die Augenoberfläche nicht mehr ausreichend oder nur ungleichmäßig benetzt, wodurch das Gefühl trockener Augen hervorgerufen wird.

Wie trocken sich die Augen nach dem Augenlasern anfühlen und wie lange diese Beeinträchtigung anhält, kann unterschiedlich sein. Neben individuellen Voraussetzungen spielt auch das Behandlungsverfahren eine Rolle. Wichtig ist, dass Patientinnen und Patienten bereits im Vorgespräch ausführlich über eine mögliche Augentrockenheit nach dem Lasern aufgeklärt werden. Zudem werden hier die Voraussetzungen für das Augenlasern geprüft.

Augenlasern und trockene Augen – alle wichtigen Fragen

Für alle, die mehr über trockene Augen nach dem Augenlasern wissen möchten, werden alle wichtigen Fragen nachfolgend geklärt.

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Wie fühlen sich trockene Augen nach dem Augenlasern an?

Trockene Augen äußern sich nach dem Lasereingriff häufig durch das typische Trockenheits- oder Fremdkörpergefühl. Manchmal kann es auch zu einem Brennen oder Kratzen kommen. Die Augen können leicht gerötet und lichtempfindlich sein und/oder sich müde anfühlen. Paradoxerweise können trockene Augen mitunter für einen vermehrten Tränenfluss sorgen.

Wichtig: Nicht jede Beschwerde nach dem Eingriff sollte automatisch auf eine vermutete Augentrockenheit zurückgeführt werden. Ungewöhnliche oder starke Beschwerden sollten immer ärztlich abgeklärt werden.

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Wie lange halten trockene Augen nach dem Augenlasern an?

Häufig bessert sich die Augentrockenheit innerhalb der ersten Wochen bis Monate nach dem Eingriff deutlich. Oftmals sind die Beschwerden nach der OP am stärksten, danach bessern sie sich schrittweise. Pauschale Angaben zur Dauer sind jedoch nicht möglich, da der Heilungsverlauf immer individuell ist. Grundsätzlich kommen langfristig anhaltende Beschwerden jedoch nur selten vor.

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Sind trockene Augen nach dem Lasern gefährlich?

Normalerweise tritt Augentrockenheit nach dem Augenlasern nur vorübergehend auf und ist behandelbar. Deshalb wird sie in der Regel nicht als gefährlich eingestuft. Trotzdem sollten trockene Augen nicht ignoriert werden. Es empfiehlt sich, die ärztlich verordneten Augentropfen nach Anweisung des Arztes anzuwenden.

Folgende Beschwerden sollten unabhängig von der Augentrockenheit immer ärztlich abgeklärt werden:

  • Starke oder zunehmende Schmerzen
  • Deutliche Verschlechterung des Sehens
  • Starke Rötung
  • Ausgeprägte Lichtempfindlichkeit
  • Ungewöhnlicher Ausfluss

Bei diesen Symptomen sollte der Augenarzt verständigt werden. Zudem ist es zur Unterstützung der Augengesundheit wichtig, die verordneten Nachsorgetermine wahrzunehmen.

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Welche Augentropfen werden nach dem Augenlasern verwendet?

Patientinnen und Patienten erhalten nach dem Lasern einen individuellen Tropf- und Nachsorgeplan. In der Regel wird ein Tränenersatzmittel empfohlen, das in Form von Augentropfen angewandt werden sollte. Hierbei handelt es sich um künstliche Tränen zur Befeuchtung der Augenoberfläche. Sie lindern Trockenheitsgefühle und stabilisieren bzw. ergänzen den Tränenfilm.

Je nach Situation können außerdem antibiotische oder entzündungshemmende Augentropfen verabreicht werden. Diese haben eine andere Funktion, sollten aber ebenfalls unbedingt nach ärztlicher Anweisung angewendet werden.

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Wie lange muss man nach dem Augenlasern Augentropfen nehmen?

Wie lange man nach dem Augenlasern Augentropfen nehmen muss, hängt unter anderem vom Laserverfahren, dem verwendeten Präparat, dem Heilungsverlauf und dem Zustand der Augenoberfläche ab. Eine pauschale Angabe zur Dauer ist daher weder möglich noch sinnvoll. Tendenziell werden Tränenersatzmittel über einen längeren Zeitraum von mehreren Wochen oder Monaten angewendet, wobei die Anwendung nach Absprache mit dem Arzt mit der Zeit reduziert werden kann.

Kann man die Augen lasern lassen, wenn man bereits trockene Augen hat?

Trockene Augen schließen eine Laserbehandlung nicht grundsätzlich aus, jedoch müssen Ausmaß und Ursache im Vorfeld ärztlich abgeklärt werden. Denn bestehende Augentrockenheit kann die Beschwerden nach dem Eingriff begünstigen. Je nach Befund kann vor dem Eingriff versucht werden, die Situation zunächst zu stabilisieren. Ob das Augenlasern bei trockenen Augen stattfinden kann, wird letztendlich stets individuell entschieden.

Augenlasern und trockene Augen – Ausführliche Beratung im persönlichen Vorgespräch

In einem persönlichen Gespräch informieren wir Sie ausführlich über die Möglichkeiten, Grenzen und Risiken des Eingriffs. Dabei erklären wir Ihnen auch, was Sie über trockene Augen und weitere mögliche Nebenwirkungen beim Augenlasern wissen müssen.

Vereinbaren Sie einen Termin bei uns. Mit mehr als 20 Jahren Berufserfahrung in der Augenheilkunde sind wir gern Ihr verlässlicher Ansprechpartner bei allen Fragen rund um das Augenlasern und die Augengesundheit. 

FAQ zu Augenlasern und trockenen Augen

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Was hilft gegen trockene Augen nach dem Augenlasern?

Bei trockenen Augen sollte stets das verordnete Tränenersatzmittel gemäß dem Tropfplan angewandt werden. Zudem empfehlen sich folgende Tipps:

  • Pausen bei Bildschirmarbeit einlegen
  • Zugluft vermeiden
  • Regelmäßig blinzeln
  • Klimaanlage/Heizung reduzieren bzw. nicht auf das Gesicht richten
  • Auf ausreichende Luftfeuchtigkeit achten
  • Augen nicht reiben
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Kann ich meine normalen Augentropfen nach dem Augenlasern verwenden?

Nicht alle frei verkäuflichen Präparate sind automatisch auch nach einer Laser-OP geeignet. Insbesondere direkt nach dem Eingriff sollten deshalb ausschließlich die ärztlich verordneten Tropfen angewandt werden. Andere Tropfen sind erst nach Rücksprache mit dem Arzt und meist auch erst im fortgeschrittenen Heilungsverlauf denkbar.

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Können trockene Augen die Sehschärfe nach dem Augenlasern beeinträchtigen?

Ein instabiler Tränenfilm auf dem Auge kann vorübergehend zu Schwankungen in der Sehstärke führen und/oder verschwommenes Sehen auslösen. Deshalb ist es möglich, dass die Sehqualität nach dem Eingriff im Tagesverlauf schwanken kann. Bei starken Schwankungen oder Sehverschlechterung ist eine Kontaktaufnahme mit dem Arzt angeraten. 

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Dr. Neugebauer

Dr. Andreas Neugebauer Facharzt und Laserspezialist

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  • Studium an der Universität Jena // Facharztausbildung an der Augenklinik des Helios-Klinikums Erfurt // Facharzt seit 2008 // Niederlassung 2009
  • Mitgliedschaft Berufsverband der Augenärzte e. V. // Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Ophthalmochirurgie Thüringen (AOT)
  • Zertifikat Augenlasern