Kontaktlinsen gelten als praktische Alternative zur Brille. Doch auch diese Sehhilfe kann Nachteile wie etwa trockene Augen mit sich bringen. Viele Menschen fragen sich daher, ob Kontaktlinsen oder Augenlasern besser zur Behandlung der Fehlsichtigkeit geeignet sind.
Der größte Unterschied: Während Kontaktlinsen nur eine temporäre Sehhilfe sind, stellt das refraktive Augenlasern einen medizinischen Eingriff zur langfristigen Sehkorrektur dar.Um die Entscheidung zwischen Augenlasern und Kontaktlinsen zu erleichtern, stellen wir die jeweiligen Vor- und Nachteile nachfolgend vor.
- Kontaktlinsen wirken als temporäre Sehhilfe nur, während sie getragen werden.
- Augenlasern zielt als medizinischer Eingriff auf eine langfristige Sehkorrektur ab.
- Kontaktlinsen sind nicht für alle Menschen geeignet, können Probleme im Alltag verursachen und erfordern tägliche Pflege.
- Augenlasern verursacht keinen dauerhaften Pflegeaufwand, aber höhere Einmalkosten und eine Erholungsphase nach dem Eingriff.
- Die Entscheidung für das Augenlasern sollte immer individuell unter Berücksichtigung persönlicher Faktoren und Bedürfnisse getroffen werden.
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Kontaktlinsen sind dünne, entweder weiche oder harte Linsen, die direkt auf der Hornhaut aufliegen und dadurch die Brechung des einfallenden Lichts verändern. Sie können Fehlsichtigkeiten wie Kurz- oder Weitsichtigkeit ausgleichen – allerdings nur, während sie getragen werden. Um Funktion, Hygiene und Sicherheit zu gewährleisten, müssen Kontaktlinsen regelmäßig gereinigt und ersetzt werden.
Beim Augenlasern wird die Hornhaut mithilfe eines Lasers dauerhaft verändert. So wird die Brechkraft des Auges angepasst und die Fehlsichtigkeit reduziert. Viele Menschen können nach dem Eingriff viele Jahre lang auf Kontaktlinsen oder andere Sehhilfen verzichten.
Hinweis: Die Ergebnisse des Augenlaserns sind immer abhängig von den individuellen Voraussetzungen. Deshalb finden vor dem Eingriff umfassende Untersuchungen statt, um die Behandlungsmethode optimal anzupassen.
Wie funktionieren Kontaktlinsen und Augenlasern im Alltag?
Kontaktlinsen müssen täglich eingesetzt und entfernt werden. Eine gewissenhafte Hygiene ist unerlässlich, um Infektionen oder Verletzungen am Auge zu vermeiden. Nicht alle Menschen können Kontaktlinsen tragen. Zudem können sie bei bestimmten Tätigkeiten wie langer Bildschirmarbeit ungünstig sein, da sie trockene Augen auslösen können. Es müssen außerdem regelmäßige Kontrollen beim Augenarzt oder Optiker erfolgen, um die Stärke der Linsen gegebenenfalls anzupassen.
Das Augenlasern ist ein ambulanter Eingriff, der in der Regel einmalig durchgeführt wird. Zusätzliche Behandlungen in Form von Nachkorrekturen können erforderlich sein, sind jedoch nicht die Regel. Nach der OP ist eine Heilungsphase zu berücksichtigen, die mit temporären Einschränkungen einhergehen kann. Folge- oder Auffrischungsbehandlungen können im Einzelfall erforderlich sein.
Für alle, die aktuell über die Entscheidung Kontaktlinsen oder Augenlasern nachdenken, werden nachfolgend alle wichtigen Faktoren vorgestellt und realistisch eingeordnet.
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Tragekomfort und Alltag
Tragekomfort und Alltag
Viele Menschen mit Fehlsichtigkeit empfinden das Tragen von Kontaktlinsen im Alltag als praktisch. Einschränkungen bestehen jedoch bei trockenen Augen, langer Bildschirmarbeit, Lidfehlstellungen oder Allergien – in diesen Fällen wird aus augenärztlicher Sicht meist von Kontaktlinsen abgeraten. Zudem kann es vorkommen, dass Kontaktlinsen vor allem bei längeren Tragezeiten für trockene Augen sorgen oder Fremdkörpergefühle hervorrufen. Beides kann als unangenehm empfunden werden.
Beim Augenlasern ist das Ziel, auch im Alltag wieder ohne Sehhilfe sehen zu können. Allerdings verursacht die OP in den ersten Wochen nach dem Eingriff einige Einschränkungen. Neben einer Schonzeit, die unbedingt eingehalten werden muss, kann das Auge etwa für einige Wochen licht- oder blendempfindlich sein.
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Pflegeaufwand und Handhabung
Pflegeaufwand und Handhabung
Kontaktlinsen müssen regelmäßig gereinigt und ausgetauscht werden, um Hygiene und Funktion zu gewährleisten. Für eine sichere Anwendung sind zudem weitere Hinweise zu beachten. So sollten die empfohlenen Tragezeiten nicht überschritten werden, da sonst die Sauerstoffzufuhr des Auges eingeschränkt ist. Gleichzeitig können die Linsen antrocknen, was beim Abnehmen zu Mikroverletzungen am Auge führen kann.
Beim Augenlasern besteht kein dauerhafter Pflegeaufwand, da in der Regel keine zusätzliche Sehhilfe mehr erforderlich ist. Lediglich in den ersten Wochen nach der OP ist eine Nachsorge mit Augentropfen und ärztlichen Kontrollen notwendig.
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Kosten
Kosten
Kontaktlinsen verursachen laufende Kosten, da regelmäßig neue Linsen und Pflegemittel gekauft werden müssen. Dieser Betrag summiert sich über die Jahre. Die Kosten für das Augenlasern liegen durchschnittlich bei 1.200 bis 1.500 Euro pro Auge. Hierbei handelt es sich jedoch normalerweise um eine einmalige Investition. Kostenpflichtige Nachkorrekturen können im Einzelfall erforderlich sein, sind jedoch nicht immer notwendig.
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Risiken und Nebenwirkungen
Risiken und Nebenwirkungen
Kontaktlinsen können bei mangelhafter Hygiene, zu langem Tragen oder Allergien zu Reizungen oder Infektionen führen. Außerdem besteht ein erhöhtes Risiko für trockene Augen sowie insbesondere bei weichen Linsen und längerer Tragedauer die Gefahr für eine zu geringe Sauerstoffversorgung des Auges. Dies kann weitere Nebenwirkungen nach sich ziehen.
Das Augenlasern kann vor allem in den ersten Wochen nach dem Eingriff Nebenwirkungen hervorrufen, die jedoch meist vorübergehend sind. Dazu gehören trockene Augen, Lichtempfindlichkeit sowie Halos. Die Dauer ist abhängig vom Verfahren. Zudem können die Ergebnisse der Behandlung individuell variieren. Darüber hinaus kann es im Verlauf bei Einsetzen der Alterssichtigkeit zu einer erneuten Verschlechterung der Sehstärke kommen.
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Eignung bzw. Voraussetzungen
Eignung bzw. Voraussetzungen
Kontaktlinsen:
- können bei verschiedenen Arten von Fehlsichtigkeit genutzt werden
- Einschränkungen: trockene Augen, Unverträglichkeiten, bestimmte Augenerkrankungen
- Begrenzt nutzbar bei: Allergien, langer Bildschirmarbeit
Augenlasern:
- kommt bei Kurz- und Weitsichtigkeit sowie Hornhautverkrümmung in Frage
- Voraussetzungen: stabile Sehstärke, ausreichende Hornhautdicke, Ausschluss bestimmter Augenerkrankungen (z. B. grüner Star)
- umfassende individuelle Voruntersuchungen sind notwendig
Da Kontaktlinsen einen formverändernden Einfluss auf die Hornhaut und damit auch auf deren Brechkraft haben können, muss in der Regel vor dem Behandlungstermin eine Tragepause eingehalten werden. Diese beläuft sich abhängig von der Linsenart auf mehrere Tage bis Wochen. Genauere Hinweise werden individuell im Vorgespräch vermittelt.
Kontaktlinsen nach dem Augenlasern
In der frühen Heilungsphase werden häufig therapeutische Kontaktlinsen nach dem Augenlasern eingesetzt. Diese müssen nicht selbst eingesetzt oder entfernt werden. Wichtig ist, dass die Empfehlungen zur Nachsorge eingehalten werden. Dies betrifft vor allem die Hinweise zur Anwendung von Augentropfen.
Wenn Sie sich unsicher sind, ob Augenlasern oder Kontaktlinsen für Sie zukünftig die richtige Wahl sind, können Sie bei uns einen persönlichen Beratungstermin vereinbaren. Hier informieren wir Sie nicht nur über das Behandlungsverfahren, sondern prüfen direkt in einer Vorabuntersuchung, ob Ihre Augen für das Verfahren in Frage kommen.
Wir verfügen über mehr als 20 Jahre Berufserfahrung in der augenärztlichen Heilkunde und sind auf refraktive Augenlaserbehandlungen im Oberflächenverfahren spezialisiert. Wir unterstützen mit einer differenzierten Beratung bei der Entscheidung zwischen Kontaktlinsen oder Augenlasern auf Basis medizinischer Befunde. Dafür arbeiten wir mit einer modernen Diagnostik und individuellen Behandlungsplänen. Sprechen Sie uns an.
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Für wen lohnt sich Augenlasern im Vergleich zu Kontaktlinsen?
Für wen lohnt sich Augenlasern im Vergleich zu Kontaktlinsen?
Das Augenlasern kann in folgenden Fällen eine Alternative zu Kontaktlinsen sein:
- wenn die Linsen trockene Augen verursachen
- wenn Linsen nicht vertragen werden oder zu Reizungen führen
- bei Allergien
- in Berufs- und Alltagssituationen, die für Kontaktlinsen ungünstig sind
- zur Vermeidung des täglichen Pflegeaufwands
Wichtig: Das Augenlasern ist nur eine Alternative, wenn die Voraussetzungen hierfür erfüllt werden. Der vollständige Verzicht auf eine Sehhilfe ist nicht garantiert, in vielen Fällen jedoch möglich.
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Kann man nach dem Augenlasern wieder Kontaktlinsen tragen?
Kann man nach dem Augenlasern wieder Kontaktlinsen tragen?
Das Tragen von Kontaktlinsen nach dem Augenlasern ist grundsätzlich möglich, jedoch in der Regel nicht erforderlich. Viele Menschen können nach dem Eingriff auf Sehhilfen verzichten. Sollte eine Restfehlsichtigkeit bestehen bleiben oder irgendwann Alterssichtigkeit einsetzen, können Linsen oder eine Brille wieder erforderlich werden. Insbesondere kurz nach dem Eingriff werden meist keine Kontaktlinsen empfohlen. Eine Rücksprache mit dem behandelnden Arzt ist immer sinnvoll.
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Was ist langfristig günstiger – Kontaktlinsen oder Augenlasern?
Was ist langfristig günstiger – Kontaktlinsen oder Augenlasern?
Der langfristige Kostenvergleich ist abhängig von:
- Alter zum Behandlungszeitpunkt
- Kontaktlinsenart
- Kosten für Pflege
- Nutzungsdauer der Linsen
Häufig summieren sich diese Kosten im Laufe der Jahre auf eine hohe Summe. Insbesondere in jüngeren Jahren kann das Augenlasern deshalb trotz höherer Einmalkosten langfristig günstiger sein. Pauschale Angaben sind jedoch nicht möglich, da viele individuelle Einflussfaktoren eine Rolle spielen.