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Argonlaser

Definition

Der Argonlaser ist ein Gas-Laser, dessen Lasermedium aus dem ionisierten Edelgas Argon besteht.

Der in der Augenheilkunde ausgenutzte Effekt des Argonlasers basiert auf dem Prinzip der Photokoagulation: Die Laserstrahlen werden im retinalen Pigmentepithel und in der Aderhaut absorbiert, wobei Wärme entsteht.
Der Laser bewirkt eine kurzfristige Überwärmung des Gewebes auf ca. 80° C, wodurch es innerhalb einiger Tage bis Wochen zur Ausbildung von Narben kommt.

Mit dem Argon-Laser erfolgt u.a. die Behandlung von bestimmten Krankheiten der Netzhaut, bei denen die Koagulation von Netzhautarealen gewünscht wird (z.B. bei Gefäßerkrankungen der Netzhaut) oder das damit verbundene Verschweißen der Netzhaut und Aderhaut erreicht werden soll (z.B. Netzhautlöcher).

Ablauf

Der Eingriff wird in örtlicher Betäubung durchgeführt und ist völlig schmerzfrei. Die Behandlung erfolgt an der Spaltlampe über ein vergrößertes Laserkontaktglas. Der Laserstrahl kann somit die zu behandelnde Stelle punktgenau koagulieren.

Aufklärungsbögen

Weitere Informationen zum Thema Argonlaser erhalten Sie in unserem Patientenmerkblatt.