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Die häufigsten Fragen zum "Grauen Star"

Frage: Was ist der „Graue Star“ und was kann man dagegen tun? 

Antwort: Der Graue Star ist eine Trübung der Linse im Auge, die das Sehen ver-schlechtert. Behandelt wird der Graue Star mit einer Operation, bei der die trübe Linse entfernt und durch eine Linse aus Kunststoff ersetzt wird. 

Frage: Was für eine Betäubung erhalte ich? 

Antwort: Das Auge wird lokal betäubt. D.h., Sie bekommen Spritzen neben das Auge, die den Augapfel ruhig stellen und ihn absolut schmerzfrei machen. 

Weil dieses Spritzen selbst sehr schmerzhaft sind, legen wir Sie während der lokalen Betäubung für ca. 4 Minuten schlafen (intravenöse Kurznarkose). 

Danach sind Sie wieder wach und erleben auch die Operation im wachen Zustand 

(Allerdings – wie gesagt – schmerzfrei!). 

Frage: Muss ich nüchtern zur OP kommen? 

Antwort: Ja. 4 Stunden vor dem Bestelltermin sollten sie nichts mehr gegessen und getrunken haben. Ausnahmen können für Diabetiker (nach Absprache!!!) gelten. 

Frage: Wie lange dauert die OP? 

Antwort: Die OP dauert oft weniger als 30 Minuten. Allerdings brauchen wir mindes-tens eine Stunde zum Weittropfen der Pupille und auch die übrigen Vor- und Nachbereitungen benötigen ihre Zeit. Sie und Ihre Begleitung sollten also mit gut zwei Stunden ab Bestelltermin rechnen. 

Frage: Warum muss ich eine Begleitperson haben? 

Antwort: Sie erhalten von uns Betäubungsmittel. Mit diesen Medikamenten im Körper dürfen Sie nicht alleine die Praxis verlassen. Damit wir uns vergewissern können, dass wirklich eine Begleitperson vorhanden ist, muss die Begleitung Sie zur Operation brin-gen. D.h., wir wollen Ihre Begleitung vor der OP sehen. 

Frage: Tut das Auge später weh, wenn ich wieder zu Hause bin? 

Antwort: Die meisten Patienten haben gar keine Beschwerden. Manchmal treten ein Druck- oder Fremdkörpergefühl ein. Für stärkere Schmerzen geben wir Ihnen nach der OP eine Schmerztablette mit. 

Frage: Darf ich nach der OP Auto fahren? 

Antwort: Bitte nicht am OP-Tag und auch nicht am ersten Tag nach der OP. Alles wei-tere bespricht Ihr Augenarzt bei der Nachuntersuchung mit Ihnen. 

Frage: Wann muss ich zum Augenarzt? 

Antwort: Am Tag nach der OP (bzw. am ersten Werktag nach der OP) müssen Sie zum Augenarzt. Dies ist sehr (!) wichtig! Bis dahin bleibt auch der Verband auf dem Auge. 

Frage: Muss ich nach der OP Augentropfen nehmen und wie lange? 

Antwort: Ja, Sie müssen Augentropfen nehmen. Welche, wie viele und wie lange be-stimmt Ihr Augenarzt. In der Regel 4x am Tag Augentropfen und zur Nacht Augensalbe über einen Zeitraum von 6 Wochen. 

Frage: Worauf muss ich nach der Operation achten, was darf ich nicht tun? 

Antwort: Sie dürfen grundsätzlich alles tun – nur eines nicht: Am Auge reiben! Dies kann nämlich sehr gefährlich für das Auge sein. Sonst ist alles erlaubt: heben, bücken, lesen, fernsehen, Gartenarbeit usw. Für Sport und Sauna sollten einige Tage vergan-gen sein. 

Sie dürfen uneingeschränkt ihre alte Brille tragen. Allerdings wird Ihnen Ihre alte Brille am operierten Auge nichts nützen. Hier ändert sich das Glas. Ein neues Glas bekom-men Sie sechs Wochen nach der OP von Ihrem Augenarzt verordnet. 

Frage: Werde ich krank geschrieben? 

Antwort: Ja. Ich empfehle eine 1 Woche, sofern nichts besonderes vorliegt (natürlich in Abhängigkeit von Ihrer Tätigkeit). 

Frage: Wann wird das 2. Auge operiert? 

Antwort: Niemals vor Ablauf von 21 Tagen nach der OP des ersten Auges. Alles weitere legen Sie selbst gemeinsam mit Ihrem Augenarzt fest.